SYLVIA HUBELE . 18 May 2020 . 0 comments

Fanpost: „Ein echtes Wow!“ Frischer Kaffee & Kuchen bei Sylvia Hubele.

Eine persönliche Arca Geschichte von Sylvia Hubele.
Wer sich für die Arca X-tract Coffee Brewer entscheidet, macht alles richtig.

Wer sich für die Arca X-tract Coffee Brewer entscheidet, macht alles richtig: Das Kaffeepulver bleibt im Filter und der Geschmack im Kaffee. Allerdings hätte ich sie besser festhalten sollen - aber ich konnte den bittenden Augen des Kindes nicht widerstehen.

ARCA Carl Henkel Brewers

Kaffeekochen muss bei mir schnell gehen: Ich löffele das Pulver in die große Tasse, gieße heißes Wasser drauf, rühre alles um, fertig. Bis ich auf diese einfache Lösung kam, habe ich mehrere Kaffeemaschinen durchgespielt, leider hat mich keine von ihnen geschmacklich überzeugt. Wollte ich richtig guten Kaffee, ging ich lieber in ein Kaffeehaus.

Die bittere Tasse am Morgen ist ein echter Wachmacher, von Zeitungslektüre und Müsli begleitet, starte ich mit ihr in den Tag. Es schien mir die minimalistischste und ökologischste Lösung von allen: Ohne Kaffeemaschine, ohne Kaffeefilter, kein aufwändiges Reinigen irgendwelcher Automaten, einfach und simpel eben, so wie früher bei Oma.

Waren die Großeltern alleine für sich, tranken sie ihren Kaffee damals ebenso wie ich heute: Kaffeepulver in die große Tasse, heißes Wasser drauf, umrühren, fertig. Der kalte Kaffeesatz wurde nicht einfach entsorgt, nein, das war damals undenkbar: er landete gemeinsam mit Kartoffelschalen, Apfelgriebsen und anderen Resten im Kompost. Nur wenn Gäste kamen, setzte die Großmutter den Porzellanfilter auf die gute Kanne, legte eine Filtertüte ein und brühte den Kaffee sorgfältig auf.

Ohne bitteren Beigeschmack und Kaffeekrümel im Mund hätte ich nicht nach einer anderen Kaffeekanne gesucht und - dank der Empfehlung von Jutta M. Ingala - die Arca X-Tract Coffee Brewer gefunden. Kaum bestellt, wurde sie geliefert, ich habe sie ausgepackt und mich über die fabelhaft schlichte Form gefreut. Weil Kaffee ohne Kuchen nur halb so schön ist, habe ich einen Nusskuchen frisch gebacken.

So duftete es am Nachmittag in der Küche nach frischem Kaffee mit Kuchen. Als ich den Tisch deckte, fuhr die Jüngste auf den Hof. Da sie längst eine eigene Wohnung hat, taucht sie nur bei uns auf, wenn sie etwas braucht. Sie freute sich über Kuchen mit Kaffee, schenkte sich eine Tasse voll ein und nahm sich ein Kuchenstück.

Während der Kuchen wie erwartet gut schmeckte, nahm sie den ersten Schluck Kaffee, ganz nebenbei, erzählte von der Arbeit und hielt plötzlich inne. „Was ist denn mit dem Kaffee los?“ wollte sie wissen und ich ahnte nichts, warum auch. Mit den Worten „Schmeckt heute echt gut“, trank sie aus und schenkte sich die nächste Tasse ein. Wurde der Kaffee gewöhnlich mit Milch und Zucker für sie erst genießbar, blieb beides heute ungenutzt. Sie trank den Kaffee rabenschwarz.

Jetzt war ich neugierig, probierte und war ebenfalls sehr positiv überrascht. Wie gewohnt war der Kaffee stark und aromatisch, die Bitterkeit jedoch war weg, verschwunden, hat sich einfach, ja, was? Die Krümel blieben im Filter, der Geschmack in der Tasse. Ein echtes Wow. Die Investition hatte sich gelohnt. Fand auch das Kind, plinkerte mit den Augen und sagte die magischen Worte, mit denen sie mich schon immer um den Finger wickelt: „Och, Mama“ und zog mit der Kaffeekanne von dannen.

Ich dagegen musste warten, bis der Postbote mit einer neuen Kanne kam.

Quellenangaben: Text von Sylvia Hubele

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